und am Donnerstag geht die Welt unter

Sie wußte gar nicht mehr, wo sie es zuerst gehört hatte… oder hatte sie es in der Zeitung gelesen?.. am nächsten Donnerstag würde die Welt untergehen!

Sie hatte noch darüber gelacht, die Welt sollte schon so oft unter gehen… und sie drehte sich immer noch! Wieder und  wieder wurden Termine genannt, auch  alte Prophezeiungen  hervorgeholt… und immer erwiesen sich alle Ängste als unbegründet.

Doch schon einen Tag später sprach man überall vom bevorstehenden Weltuntergang. Konnte es denn vielleicht doch sein?

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Am nächsten Tag schon zeigte das Fernsehen Bilder von verstopften Autobahnen und Straßen, die Menschen waren auf der Flucht. Sie dachte noch, wie merkwürdig das war, flüchten, aber WOHIN?

In den Städten kam es zu Plünderungen.. die Armee versuchte zu sichern, doch das mißlang. Immer mehr zeigte sich die Gewaltbereitschaft der Menschen, ja, selbst vor Mord schreckten viele nicht mehr zurück.

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Sie war froh, so weit außerhalb zu leben, ihr Häuschen lag sehr abgeschieden,  fast versteckt. Schaltete sie den Fernseher oder das Radio ein wurde nur noch vom bevorstehenden Ende berichtet, von all den schlimmen Dingen die fast überall passierten. Hoffnung auf eine Rettung schien es nicht mehr zu geben,  sie bekam Angst.

Man hatte ja mit vielem gerechnet, daß die Menschen  selbst die Erde vernichten würden, daß die Ausbeutung schließlich zum Ende führen würde, Kriege, Naturkatastrophen… an all das hatte man gedacht, doch an einen Meteoriten, der die Erdbahn kreuzen würde, nicht. Dieser war gigantisch, die Menschheit hatten nichts womit sie ihn aus seiner zerstörerischen Bahn hätte bringen können.

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Panik beherrschte alle Menschen und es wurde schon von Selbstmorden berichtet. Die schwärzeste Verzweiflung zog sich rund um den ganzen Erdball.

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Sie lebte in diesen Tagen wie immer alleine mit ihrer alten Katze, sicher, sie saß öfter drinnen, hörte sich die Nachrichten an, was sollte sie sonst tun? Der Gedanke zu flüchten kam ihr nicht… der Gedanke ihr Leben zu beenden schließlich schon. Tabletten wären genug im Haus, aber was würde mit der Katze? Nein, sie konnte sie nicht töten, alleine zurück lassen aber auch nicht, ihre geliebte Mary!

So blieb sie einfach, saß draußen im Schatten der alten Kastanie, lauschte dem Wind und den Vögeln… so wie sie es immer getan hatte.

Überlegte, ob sie zufrieden sein könnte mit ihrem Leben? Nichts besonders hatte sie gemacht, war weder reich noch berühmt, hatte einfach nur ihr kleines AlltagsLeben gelebt… und doch fühlte es sich gut an.

Viele schöne Erinnerungen kamen und gingen, sie vermißte ihren verstorbenen Mann noch mehr als sonst. Dachte an Familie und Freunde von früher… und an Ereignisse die schon lange zurück lagen.

Die alte Mary lag wie immer schnurrend auf ihren Beinen, gedankenverloren streichelte sie das weiche Katzenfell. „Wir beiden Alten, wir werden einfach hier bleiben. Du hast es gut, du weißt nicht das die Welt bald nicht mehr existieren wird.“ sagte sie zur Katze und die schnurrte noch etwas lauter.

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Inzwischen  war schon der letzte Mittwoch auf Erden angebrochen, es gab kein Fernsehprogramm mehr und auch das Radio war verstummt. Seit gestern war auch der Strom ausgefallen, aber sie vermißte ihn nicht. Hatte sie doch alles vorbereitet, Wasser hochgepumpt, nur ein kleiner Vorrat, noch mal Brot gebacken und auch einige Thermoskannen mit Tee gekocht. Mehr brauchte sie wohl nicht mehr.

Es blieb nichts mehr zu tun… sie saß draußen, las ein bißchen, doch ihre Gedanken schweiften immer wieder ab. So würde es also wirklich kommen das Ende der Welt, ein Trost, es würde zum Schluß wohl alles sehr schnell gehen, zumindest hatte man das gesagt, warum also Angst haben.

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Sie hatte ihr Leben gelebt… und es war ein gutes Leben gewesen! Die Befürchtung alleine irgendwo dahin zu siechen mußte sie ja nun nicht länger haben, auch um ihre geliebte Mary brauchte sie sich nicht sorgen… sie würden nun zusammen gehen.

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Der letzte Donnerstag brach an, sie stand schnell auf, die Dämmerung und den  Sonnenaufgang wollte sie nicht versäumen und ein letztes Konzert der Vögel auch nicht.

Leichter Morgennebel lag auf dem Land, der Himmel färbte sich ganz eben rötlich, die Vögel sangen so schön wie niemals zuvor… und sie saß mit Mary auf der Bank vorm Haus. Eine Tasse Tee neben sich, leider war er nicht mehr warm, Mary bekam noch ein letztes Leckerchen und sie aß eine Scheibe vom selbst gebackenen Brot.

Sie saß einfach nur da und genoß mit allen Sinnen, bis Tränen ihre Wangen herunterliefen, so wunderschön war dieser letzte Morgen.

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018

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drei perfekte Momente

„Wenn ein Mensch von sich sagen kann, das er DREI perfekte Momente in seinem Leben erlebt hat… dann ist er reich!“

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Ich lese oft, daß Frauen ihren Hochzeitstag als den perfekten Tag erleben oder die Geburt ihres Kindes. Da ich keine Kinder habe, fällt das schon mal weg bei mir. Und mein Hochzeitstag? Tja…?  Der war weder perfekt noch sonstwas, das war einfach nur der Tag an dem wir JA gesagt haben – ganz alleine – und fertig!

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Vor einiger Zeit wurde ich  nach meinem perfekten Moment gefragt. Mir fiel sofort ein Moment ein, doch ich dachte, der kanns doch nicht gewesen sein und auch ein zweiter Gedanke war so unspektakulär, das ich ihn nicht aussprach.

So blieb die Frage nach meinem perfekten Moment unbeantwortet, aber ich dachte doch immer wieder darüber nach.  Eines Nachts träumte ich sogar davon und bekam eine Antwort. Den Anfangssatz hatte ich beim Aufwachen im Kopf … und je länger ich darüber nachdachte, desto wahrer wurde er für mich.

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Hatte ich meine perfekten Momente schon erlebt, es vielleicht nicht mitbekommen weil ich unaufmerksam oder abgelenkt war? Oder waren sie gar so unbedeutend, das ich sie gar nicht wahrgenommen habe? Auch fragte ich mich, was ist, wenn man seine persönlichen drei perfekten Momente erlebt hat, ist das Leben dann vorbei?

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Auf der Suche nach meinen perfekten Momenten hab ich allerhandlei aus meinem Leben noch einmal gedanklich durchlebt, viel schönes und gutes, viel schlimmes und trauriges… aber war fühlte sich wirklich perfekt an?

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Erlebt überhaupt jeder Mensch solche Momente? Oder muß man erst danach suchen? Muß man erst danach gefragt werden, um sie überhaupt zu vermissen?

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Ich kann nun sagen, daß ich bei meinen allerersten Gedanken geblieben bin, ich habe nichts besseres finden können in meinen Erinnerungen. Zwei habe ich und ich hoffe ich werde den dritten auch noch erleben und vor allem erkennen als solchen.

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Falls jemand gerne wissen möchte was meine perfekten Momente waren, will ich gerne antworten:

Den ersten perfekten Moment erlebte ich als Jugendliche, ich war von zu Hause abgehauen und lebte einige Tage in einem Wald. Die Nächte waren kalt und das Essen sehr knapp. So saß ich beim Sonnenaufgang auf einer kleinen Anhöhe, die Sonnenstrahlen fielen schräg durch die Bäume und wärmten mich, die Luft roch wunderbar nach Wald und Frische. Um mich herum  war es ganz ruhig, nur der Wind bewegte einige Blätter hoch oben in den Bäumen und von unten hörte ich den Fluß rauschen. DAS war einfach PERFEKT!  Ich war frei! Ich wünschte das dieser kurze Moment nie vergeht,  zu gerne wäre ich für immer dort sitzen geblieben!

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Meinen zweiten perfekten Moment erlebte ich als junge Frau, ich saß alleine in einer leeren Küche. Das Haus hatten wir gemietet, wohnten aber noch nicht dort. Ich saß also in der Küche, sah hinaus in den kleinen Garten, es war ganz still. Staubpartikel tanzten in den Sonnenstrahlen und ich fühlte mich einfach glücklich, so behütet und angenommen.  Eine wunderbare Ruhe, ein wirklich gutes Gefühl zu sein –  sonst nichts. Noch heute kann ich den ganz leichten Staubgeruch riechen.

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Ich hab noch einen dritten perfekten Moment, aber ich bin mir nicht ganz sicher ob er das schon war – oder ob ich vielleicht noch einen anderen erleben werde.

Womöglich kann man doch mehr als nur drei perfekte Momente erleben, wenn man ganz viel Glück hat… wer weiß?

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011

die Grauen… und wenn die Zukunft voller Wunder ist

Dieser lange Winter hat an ihren Reserven gezehrt. Die Speicher für gute Laune, Gesundheit und Kreativität sind leer.

Jeden Tag kamen die Grauen und wenn sie gingen  fehlte wieder ein Stückchen von ihr. Sie bemerkte es nicht sofort, aber die Energie Vampire waren überall um sie herum. Je länger der Winter dauerte, desto unverfrorener wurde sie angezapft.

Nachts in ihren Träumen erschien die blaue Frau, die eigentlich eine Göttin ist, sich aber lieber blaue Frau nennt, sie nahm sie bei der Hand und flog mit ihr zum Fenster hinaus. Höher und immer höher bis zu den Gipfeln des Weltenbaumes.

Da in den Wolken machten sie Rast und saßen Nacht für Nacht dort, schauten den Sternen zu und wenn sie erwachte fühlte sie sich erfrischt. Doch immer wieder aufs Neue kamen die Grauen, die Energie Vampire und sie fühlte sich schlechter und schwächer, bis sie meinte, nie mehr aufstehen zu können.

In dieser Nacht kam die blaue Frau und sagte ihr: “ Ich nehme dich nun mit, du bist alt und krank, bist du bereit mir zu folgen?“ Sie konnte nur noch nicken und schon fühlte sie sich empor getragen. Dieses Mal aber ging es noch höher bis zum Schloß über  den Wolken in dem die blaue Frau lebt.

Sie schlief und jedesmal wenn sie erwachte saß die blaue Frau bei ihr und schon schlief sie wieder ein. Doch irgendwann hatte sie ihre Energie und Kraft zurück und konnte aufstehen. Sie erkundete das riesengroße Schloß , alles war zauberhaft und überall gab es neue Wunder zu bestaunen.

Doch schon bald wurde sie immer stiller und mußte zugeben daß  ihr etwas fehlte. Die blaue Frau bemerkte es natürlich und fragte was denn los sei. Ob sie denn nicht glücklich hier oben im Wolkenschloß sei, ob sie denn nicht alles bekäme was sie sich wünsche?

Sie konnte nur nicken und fühlte sich undankbar, aber sie mußte zugeben, das sie nicht glücklich sein konnte.

Da oben im Schloß der blauen Frau gab es kein anderes Leben. Sei fragte: „Warum wachsen hier keine Blumen und wo sind die Bäume ? … und warum leben keine Tiere hier oben bei dir?“

„Weil ich mich um alles Leben sorgen muß, ich bin für die Lebenden da unten zuständig, hab einfach keine Zeit.“

„Warum hast Du mich denn mitgenommen?“

„Weil Du nicht mehr lebst, ich wollte dir nur eine Pause gönnen, bevor ich dich weiterbringe.“

„Wohin? Weiterbringen..?“ sie war zu neugierig  und löcherte die blaue Frau mit Fragen.

„Ich sehe schon, nun gibt es kein Halten mehr, “ sagte die blaue Frau lächelnd. „Du wirst mir keinen Frieden lassen bevor Du nicht alles weißt. Also gut… da du so erschöpft warst konntest du dir nicht mehr deinen Himmel aussuchen und deshalb habe ich dich mitgenommen.“

Sie schaute verwirrt, „…aussuchen?“

„Ganz recht, jeder Mensch kann sich seinen Himmel aussuchen, für den einen ist er so für den anderen ganz anderes, eben so wie der Mensch es sich wünscht. Überlege gut, es gibt nur eine Wahl.“

Sie senkte den Kopf, so viele Fragen… so vieles das sie wissen wollte. „Ob ich vielleicht meine Familie und einige meiner Freunde sehen könnte, die mir schon vorausgegangen sind? Wäre das möglich?“

Die blaue Frau nickte lächelnd, „Natürlich kannst du Besuche machen, aber erst einmal sollst du für dich ganz alleine entscheiden wie du hier sein möchtest.“

„Das ist doch ganz klar, ich möchte all meinen Tieren um mich haben, ich hoffe es geht ihnen allen jetzt gut. Ob sie mich wohl erkennen?“

„Wir können losfliegen, sobald du weißt was du willst.“ sprach sie blaue Frau. „Aha, du hast ja schon ganz genaue Vorstellungen, das erleichtert die Sache, also … los gehts!“

Sie nahm sie an der Hand und schon flogen sie über die verschiedensten Landschaften, sahen große Städte, die aber nichts glichen was sie von der Erde kannte.. sah so viel ungewohntes und unbekanntes, so daß sie oft nur staunen konnte. Weiter und immer weiter flogen sie… die verschiedenen Himmel wurden seltener.. es wurde immer einsamer…

Bis sie endlich in einem Tal landeten. Ein kleiner Fluß kam oben aus den Bergen. plätscherte munter über große Steine und floß in einen glasklaren See. Große, alte Bäume, bunte, üppige Blumenwiesen, die samtige Luft war erfühlt von wunderbaren Düften und… ja, und jetzt setzte ein vielstimmiger Vogelchor ein.

Staunend stand sie da, konnte nur immer wieder schauen, entdeckte schließlich ein kleines, altes, von Efeu überwuchertes, Haus, das beschützt unter einem riesigem Baum stand.

„So hab ich es mir immer vorgestellt,“ sie konnte nicht weitersprechen, denn nun kamen die Tiere . All ihre Lieben die sie im Laufe der vielen Jahren verloren hatte…Hunderte! .. Alle waren sie da, jung,  gesund, voller Lebensfreude und auch von ihr waren die Jahre abgefallen. Vergessen all das Schwere, vergessen die Grauen  und all die unerfreulichen Begebenheiten eines langen Lebens

„Ich laß dich nun alleine. Adieu!“ sagte die blaue Frau.

„Ich hab aber noch so viele Fragen…“ doch die blaue Frau unterbrach sie : “ Stell sie doch den Menschen die schon länger hier sind. Sie haben auf dich gewartet und werden sicher bald vorbeischauen. Bis dahin lerne deinen Himmel erst einmal kennen.“

Sie bedankte sich sehr und machte sich auf ihre eigene neue Welt zu erkunden. Glücklich und voller Lebensfreunde lief sie und rannte laut lachend, begleitet von den Tieren, bis sie ans Ende des Tals kam. Dort war eine hohe, alte Mauer.

Ein kleines Tor das sie vorsichtig aufmachte und dahinter warteten noch viel mehr Tiere, elend, geschunden, und voller Pein. Tränen schoßen ihr in die Augen und sie machte das Tor weit auf: „Kommt! Kommt ALLE!“ rief sie.

Und die Tiere kamen, kaum aber schritten sie über die Schwelle, fielen alle Qualen von ihnen ab und auch sie waren wieder jung und voller Lebenskraft. Es war eine Freude zu sehen wie sie übermütig durch das saftige Gras sprangen. Es kamen nicht nur Hunde und Katzen, nein Ziegen, Esel, Kühe, Pferde, Schweine, auch Hühner und anderes Getier.

„Ja, ich bin wirklich in meinem Himmel!“ dachte sie dankbar.

Alles wofür sie ein Leben lang gekämpft hatte, oft leider vergebens, schien sich hier zu Erfüllen. Eine unendliche Dankbarkeit war in ihr, ein warmes Gefühl der Geborgenheit, ein Glücksgefühl und eine Zuversicht, die sie nie vorher empfunden  hatte.

Später als sie in ihrem kleinen Häuschen bei einer dampfenden Tasse Tee saß, viele ihrer geliebten Tiere um sich herum, konnte sie immer nur wieder nicken und denken:031 „Ich bin wirklich angekommen!“

Der rote GlücksHut

004 1

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In einer stürmischen Regennacht vor über 25 Jahren blies der Wind ihr einen roten Hut vor die Füße.

„Du kommst mir gerade recht!“  Sie hob ihn auf, „Hey, danke Bruder Wind!“ rief sie in den Sturm. Er paßte wie angegossen und so kam sie fast trocken durch den Regen.

Von da an begleitete der rote Hut sie, von einer Tasche in die andere  wurde er gepackt und bei Regen hervorgeholt.

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Da sie jede Nacht unterwegs war, leistete der rote Hut ihr gute Dienste und manchmal rief sie übermütig: “ Ich danke dir Bruder Wind, ich danke dir sehr für meinen roten Hut!“

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Es war an einem Dienstag im Mai, der rote Hut begleitet sie schon mehr als zwei Jahre, es regnet leicht und sie trug ihn natürlich. Als eine plötzliche starke WindBöe ihr den Hut vom Kopf riß, er flog hoch und der Wind spielte mit ihm.

Weiter und immer höher flog der rote Hut und sie rief: „Bitte gib mit meinen roten Hut wieder Bruder Wind!“

Da landete er auf der anderen Straßenseite noch hinter dem Graben in einem Gebüsch. Sie lief gleich hinüber, leider kam sie so nicht an ihn heran. Dafür mußte sie erst mal den Graben überwinden, das war nicht so leicht, doch dann stand sie drüben und die Dornen der Brombeeren zerkratzten ihre Hände.

Unbedingt wollte sie ihren roten Hut wieder haben und so biß sie  die Zähne zusammen und griff sich den Hut. Nun hing sie aber ganz in den dornigen Ranken fest.

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Ein ohrenbetäubendes Krachen ließ sie herumfahren und etwas traf sie an der Schulter. Gerade sah sie noch wie ein Wagen sich in die Hauswand bohrte. Genau da hatte sie vor wenigen Augenblicken noch gestanden!

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Im Haus gingen die Lichter an, aufregte Stimmen waren zu hören und ein Mann kam um die Ecke gelaufen.

Sie riß sich los und sprang zurück auf die Straße, den roten Hut fest in der Hand.

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Später als die Polizei und der Rettungswagen da waren: „Ihr Fahrrad ist total zerquetscht, der Wagen hat es ganz überrollt, da haben Sie aber sehr viel Glück gehabt,“ sagte der Polizist zu ihr. „Hätten Sie da gestanden, Sie wären tot!“

Sie mußte sich erst einmal setzen, nun kam der Schock. Sie sah, wie die Feuerwehrmänner den Fahrer aus dem Autowrack mit schwerem Gerät befreien mußten, wie der Notarzt sich um den Mann bemühte… und viel später wie er abtransportiert wurde, er hatte den Unfall nicht überlebt.

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Dieses Erlebnis steckte ihr lange in den Knochen, darüber mußte sie immer wieder nachdenken. Hätte der Wind ihr nicht den Hut vom Kopf gerissen… komisch, nur eine einzige starke Böe in der ansonsten windstillen Nacht hatte ihr das Leben gerettet.

„Bruder Wind ich danke dir!“ diesen Gedanken wiederholte sie immer wieder im Geiste.

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Der rote Hut begleitete sie noch viele Jahre und es gab noch einige Situationen, wo er sie rettete oder vor Unheil bewahrte. Sie hatte irgendwann begonnen mit „ihrem roten GlücksHütchen“ zu reden.

Durch glückliche und traurige Tage ging sie mit ihrem roten Hut, ja,  sie setzte ihn jetzt immer auf auch wenn es nicht regnete.

Er war zur einzigen Konstanten in ihrem Leben geworden.

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Alles hatte sich verändert, sie war alt geworden, nicht mehr gesund und nun auch noch ganz alleine. Der Tod hatte ihr nach und nach all ihre Lieben genommen.

„Ach, rotes Hütchen, nur du bist mir geblieben“, sagte sie oft. „Ich wünschte Du könntest mit mir in die Ewigkeit fliegen, dort wo schon alle auf mich warten. Bruder Wind, ich bitte dich, nimm uns mit!“

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Sie war so traurig und so alleine das sie nur noch diesen einen Wunsch hatte.

Immer und immer wieder bat sie den Bruder Wind um diese letzte Reise.

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In einer sehr stürmischen Nacht stand sie wieder draußen, der Wind zerrte und rüttelte an ihr und sie hielt mit aller Kraft ihren roten Hut fest.

Da erfüllte der Wind ihre Bitten. Er hob sie hoch empor, wirbelte sie herum und ihr ausgelassenes Lachen verschmolz mit  dem Singen der Winde, denn es waren gleich alle vier Brüder in dieser Nacht zu ihr gekommen.

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Nach dem Sturm fand man eine alte Frau  hoch oben in einem Baum.

Sie war tot, aber sie lächelte und hatte einen roten Hut auf dem Kopf. Als man sie später herabließ …. flog der rote Hut mit einem Windstoß davon.

 

 

 

Neulich unter der Kastanie

Es ist erst wenige Tage her, da saß ich unter der alten Kastanie, ich meine die, die hinten im Garten steht, die ganz alte.

Es gibt da noch die andere Kastanie, die Menschen so verstümmelt haben, daß sie über 10 Jahre nicht mehr blühen konnte und die leider immer hinfälliger wird.

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Meine Gedanken kreisten darum das ich irgendwo gelesen hatte: der Mensch der nicht immer nur versucht glücklich zu sein würde ein besseres Leben führen, denn er sei nicht aufs Glück programmiert. Im Gegenteil, diejenigen die immer aufs „schlimmste“ gefaßt wären würden mit den LebensProblemen besser fertig werden können.

???

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Wie lebte ich eigentlich? War ich glücklich, zufrieden und ganz im hier und jetzt?

So saß ich versunken da …

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…und hatte plötzlich fremde Gedanken in meinem Kopf.  Ja ich weiß schon, es hört sich merkwürdig an, aber anders kann ich es nicht beschreiben.

„Nicht die Jagd nach immer neuen Sensationen sind der Lebenszweck, sondern einfach zu leben und anzunehmen, zu erkennen was wirklich wichtig ist.

Zufrieden zu sein und auch dankbar… und verschließe nicht die Augen vor den Wundern um dich herum! … und vor allen Dingen verhärte niemals dein Herz !  ……“

Fremde Gedanken, die aber ganz vertraut sind… die ein Leuchten und eine Wärme in mir zurück lassen…  Geborgenheit und ein Gefühl von „angekommen sein!“

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Ich wache auf und fühle mich leer und einsam.

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Erst als ich die Hand ausstrecke und den Stamm der Kastanie berühre fühle ich mich getröstet und komplett.

Meine Hand wird warm, ich fühle die Kraft im ganzen Arm, die Wärme durchströmt meinen Körper und ich bin eins mit der Kastanie… bin ganz im JETZT und in der Ewigkeit.

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0102

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es gibt Nächte, da ist alles möglich

Ja…

Wieder eine VollmondNacht und ich bin unterwegs. Schaue hoch zu Schwester Mond, bedanke mich und bitte um ihre Kraft, ihre Ruhe und daß sie bitte auf mich achten soll.

Wie immer bin ich mit dem Rad unterwegs, die Straßen sind leer, die Häuser liegen im Dunkeln. Ich hänge wie so oft einigen Überlegungen nach, als ich ein Geräusch höre. Es ist nichts, was ich schon mal gehört habe, aber es bedeutet sofort GEFAHR. Was ist das?

Ich halte an, lausche, nur ein oder zwei Sekunden, es wird so laut, es dröhnt in meinen Ohren… WAS ist DAS? Versuche zu erkennen von wo es kommt.. von hinten, von oben???

„LAUF!!!“ Ganz laut und deutlich. „Lauf, SOFORT!!!“

Ich renne los, springe im Laufen aufs Rad und strampele so schnell ich eben kann. „Schnell, nur weg.. schnell!“ wieder diese Stimme in meinem Kopf.

Keine Zeit um nachzudenken, einfach nur weg!

Mein Atem geht keuchend und stoßweise, der Schweiß läuft in meine Augen und ich kann das Tempo nicht mehr lange durchhalten. Inzwischen ist das Geräusch so laut und so übermächtig, das es mich fast lähmt. „Rette dich! Nach rechts!“ wieder die Stimme, die ich trotz des HöllenLärms hören kann.

Ich erreiche eine Querstraße und rase in die Kurve, das Geräusch ist so laut, ich kann nicht mehr denken…

Ein Knall, ein Bersten, kreischen von Metall auf Stein und ich werde hoch geschleudert. Ich finde mich mit schmerzenden Knochen an einem Baum wieder, die tief hängenden Zweige haben meinen Flug abgefangen.

Der Geruch nach Benzin, jetzt ein weiterer Knall und ich krieche hinter den Baum. Explosion erschüttern die Luft und ich rieche Feuer, ich kann es auch prasseln hören.

Ein Feuermeer, Hitze … unerträglich!

Ich höre den Baum knacken, noch schützt er mich, wie lange noch?

„Ich muß weiter, ich muß hier weg!“ mein Denken setzt wieder ein und ich versuche mich aufzurichten. Kann nicht stehen, mein Bein schmerzt höllisch. So krieche ich los, die FeuersHitze greift nach mir.

Da, ein anderer alter Baum, hinter ihm ein kleiner Moment Schutz, doch ich muß weiter, nur ein Gedanke: „…weg …rette dich!!!“

Ich krieche weiter und krieche, meine Hände und meine Knie sind aufgeschürft. Und ich krieche immer noch, auf den Wald zu, in Sicherheit? Da die ersten Bäume… ich verliere den Halt und rolle einen Abhang runter, unten bleibe ich in einer nassen Kuhle liegen.

Ja…?

Man fand mich Stunden später, das rechte Bein mehrfach gebrochen, Verbrennungen am Körper und viele andere Wunden. Niemand hatte gewußt, daß ich da Nachts unterwegs war und so blieb ich lange in meiner Kuhle liegen, doch die feuchte Erde kühlte meine Wunden und ich dämmerte so dahin.

Und immer wieder war da diese große, strahlende Frau, sie sprach beruhigend mit mir, sie machte mir Mut und wenn die Schmerzen zu schlimm wurden legte sie ihre kühlenden Hände darauf.

Ein langer Zeitraum fehlt in meinem Gedächtnis, doch ich weiß nur eins, die Frau war immer bei mir …

Ja…!

Ich hatte überlebt, ich hatte wie durch ein Wunder überlebt!

Soviel verstand ich … daß da ein Flugzeug abgestürzt war in der Nacht und das mehrere Menschen dabei getötet wurden. Viele Häuser wurden ganz zerstört und von dem Flugzeug fand man nur noch Einzelteile.

Als ich wieder auf dem Weg der Besserung war, fragte ich nach der Frau, doch niemand hatte sie gesehen. Ich war ihr so viel Dank schuldig… sie hatte mich gerettet, das wußte ich. Doch wer war sie und wo war sie?

Ja… JA!!!

Monate später in einer schönen Vollmond Nacht war ich wieder mit meinem Rad unterwegs. Ich konnte mich inzwischen ganz gut bewegen, auch wenn  ich schnell ermüdete und auch noch einige Schmerzen hatte. Doch ich wollte raus, endlich wieder nach draußen, endlich wieder Schwester Mond sehen… endlich all das vergessen!

Und da stand sie, die große strahlende Frau, als hätte sie auf mich gewartet. „Ich muß mich unbedingt bedanken…“ dachte ich, doch da hörte ich ihre Stimme: “ Ich beschütze dich doch immer, du hast mich ja selber darum gebeten!“

Nein, es kam mir nicht merkwürdig vor eine Stimme in meinem Kopf zu hören und auch nicht, das sie meine Gedanken  lesen konnte. Es was so vertraut, so selbstverständlich… so normal!

JA!!!

008

…Relikt

Die Sonne ging an diesem Morgen hinter den Nebeln auf. Nur ein ganz leichter Schein, ein wenig rosa, ein kleines bißchen rötlich, sie konnte es mehr ahnen, als das sie es sah.

Sie setzte sich in ihren Wagen, Musik kam aus dem Radio und fuhr in den Nebel. Die Straße wurde fast ganz verschluckt und die umgebende Landschaft schien ganz weg zu sein.  Hin und wieder ein leichter Schatten, das war einer der großen alten Bäumen  in der Allee.

Sehr vorsichtig fuhr sie und versuchte nicht die Orientierung zu verlieren. Mußte sie denn nicht längst an der Kreuzung sein?  Da wollte sie abbiegen um in die kleinen Feldwege zu kommen,  von dort hatte man freie Sicht und konnte in Ruhe fotografieren. Schon oft war sie dort gewesen.

Sie war wieder einmal auf der Jagd nach dem Sonnenaufgang, das liebte sie und versäumte ihn fast nie. Die Kamera lag griffbereit auf dem Sitz und sie hatte ihr Fenster heruntergekurbelt.

Plötzlich wurde die Straße uneben und sie rumpelte in Schlaglöcher. Das konnte doch nicht sein, sie war ja nirgendwo abgebogen. Sie versuchte zu erkennen, wo sie  war.

Weißer, milchiger Nebel, der immer dichter wurde, hatte sie eingeschlossen und als sie anhielt und ausstieg fühlte er sich feucht und kalt an. Verwirrt versuchte sie einen Anhaltspunkt zu finden, doch da war einfach nichts.

Zögernd ging sie einige Schritte, das war keine Straße, soviel konnte sie spüren, aber wo war sie nur? Schon konnte sie kaum noch die Scheinwerfer ihres  Wagens sehen, der Nebel umschloß sie immer dichter.

Ein unangenehmes Gefühl der Angst beschlich sie und sie stolperte zurück zum Auto in die vermeintliche Sicherheit. Ihr Herz schlug bis zum Hals und sie fühlte sich verloren und einsam, sie versuchte nicht die Fassung zu verlieren. Das Fenster kurbelte sie hoch, denn  nun kroch der Nebel sogar ins innere ihres Wagens und nahm ihr den Atem. Das Radio war verstummt, aber sie bemerkte es nicht.

Er würde sich auch wieder heben und dann könnte sie sehen wohin sie geraten war! Ja, dieser Gedanke beruhigte sie etwas.

Sie mußte wohl eingeschlafen sein, als sie erwachte saß sie immer noch hinter dem Steuer, der Nebel schien noch dicker geworden zu sein, kein Lichtschein, nur milchiges, undurchdringliches  Weiß um sie herum… und STILLE! Die Angst kroch in ihr hoch.

Die Türe konnte sie nur mit Mühe ein Stückchen aufdrücken, es schien, als wenn der Nebel sie eingesperrt hatte. Lange saß sie einfach nur da und sah in die wallenden Nebelschwaden.

Was sollte sie tun? Weiterfahren? Warten?

Der Motor ließ sich nicht starten, so blieb ihr nichts als warten. Die Uhr am Armaturenbrett zeigte keine Zeit an und auch ihre Armbanduhr war stehen geblieben. So wußte sie nicht wie lange sie schon hier war, sie hatte jegliches Gefühl für Zeit und Raum verloren, nur die Angst , die hatte zugenommen. Die STILLE erdrückte sie und schnitt alle Gedanken ab.

Viel später wurden die Nebelschwaden etwas lichter…  sie meinte auch schon wieder Bäume zu sehen. Doch dann erkannte sie, daß das hohe Felsen waren, scharfkantige, schroffe Felsen.

Nun brach die Panik los —  und sie schrie, doch selbst ihre Schreie klangen gedämpft und hohl und machten ihr noch mehr Angst. Die STILLE war undurchdringlich!

Die Erkenntnis, daß sie sich nicht mehr in ihrer gewohnten Umgebung befand, sondern in einer unwirklichen Gegend raubte ihr den Atem. Als sie die Türe endlich öffnen konnte stürzte sie ins bodenlose…

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…  als ihre Leiche nach vielen  Jahren vom Eis wieder freigegeben wurde,  gab es keine Menschen mehr auf diesem Planeten die sie hätten finden können.

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012

Vollmond

Heute Nacht war es wieder soweit, Schwester Mond stand voll und wunderbar am Himmel. Sie liebte diese Nächte und fühlte sich immer ganz berauscht.

Lebendig und froh, losgelöst und frei… ja, ihre Begegnungen mit Schwester Mond  waren immer etwas ganz besonders für sie.

Sie schöpfte Kraft und Lebensmut, bekam Gelassenheit und Stärke als Geschenk.

Und als sie heute Nacht im Mondenlicht stand, ganz still und ruhig, da fühlte sie, wie die Erde sich unter ihr drehte. Sie fühlte es so stark, daß sie fast ein bißchen Angst hatte einfach herunter zu fallen.

Sie stellte sich die Erdenkugel vor, mit sich selber im Mondenlicht und immer wenn sie „unten“ war, hatte sie für einen kurzen Moment so ein bitzeln im Bauch, so als würde sie jetzt fallen.

Aber nein, sie stand sicher und fest verankert auf Mutter Erde und sah den vorbeifliegenden Stern mit weit offenen Augen und einem frohen Herzen zu. Hörte SphärenGesänge und erlebte unendlich glückliche Momente.

Ein Erdenkind der Nacht, die sich vor nichts fürchtet.

006

die Stille in ihr

Erst wenn sie wieder einmal Kontakt zur Außenwelt hatte, wußte sie wieder wie glücklich sie doch war.

Stundenlang saß sie im Schneidersitz, sah aus dem Fenster, schaute den Vögeln zu, hörte ihre Unterhaltungen, überlegte was sie sich wohl zu erzählen hätten. Sah die Zweige, die der Wind bewegte, mal mehr mal weniger, manchmal nicht –  und war einfach nur da.

Ruhe umgab sie und Ruhe war in ihr. Ihre Gedanken floßen um sie herum, tanzten Ringelreihen und manchmal waren auch sie ganz ruhig. Eine Stille war in ihr, die sie sicher durch ihre Tage brachte. Eine Stille die tröstlich war. Eine Stille die ihr neue Kraft und neuen Mut gab. Eine Stille die alte Wunden heilte, ganz langsam zwar, aber immerhin.

Doch manchmal stand sie auch draußen, wenn der Wind blies und machte Seifenblasen. Schillernde, kurzlebige Gebilde, die sie doch immer wieder entzückten, deren Tanz sie mit strahlenden Kinderaugen verfolgte.

In den Nächten stand sie übergoßen vom MondenLicht und atmete die Kraft und die Gelassenheit und unterhielt sich mit den Geschöpfen der Nacht oder sah zu den Sternen auf die ihre Bahnen zogen.

Sie beobachtete Schnecken, wenn sich ihre Wege kreuzten und fand das sehr spannend. Aufregend auch Begegnungen mit Tieren, über die sie sich immer so sehr freute, so daß eine Wärme lange in ihrem Herzen blieb.

Die Bäume waren ihre Freunde, sie konnte stundenlang ihren Gedanken lauschen, keine Hektik, sondern fröhliche Gelassenheit erlebte sie mit ihnen.

Geschichten erzählte sie sich und war neugierig wie sie enden würden.

Sie war die Frau, die sich nie langweilte, auch wenn sie sichtbar nichts tat, aber das erzählte sie niemandem, denn das würden die Menschen nicht verstehen. Heute mußte man beschäftigt sein, ganz furchtbar wichtig und immer und überall erreichbar, damit die Leute überhaupt spürten das sie lebten.

Ja, immer wenn sie mal Kontakt zur MenschenWelt hatte, war sie einfach nur sehr dankbar für die liebevolle Stille in ihr!

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SchlammFarbe

Der Himmel hat heute eine Tönung, die ich eigentlich gar nicht benennen kann, grau, dunkelgrau, mit Anteilen von Grün, und jetzt wo ich genauer hinsehe, kann ich auch Anflüge von Braun sehen.

Aus diesem undefinierbaren Himmel tropft es, schon lange und es sieht so aus, als wenn da noch reichlich Reserven sind.

Nun muß ich aufpassen, daß dieser tropfende Schlamm mir nicht in die Laune suppt, denn die Stimmung ist fragile, besonders weil die Nase und auch die Augen rinnen. Durch den Tränenflor schaue ich den Wassertropfen an der Scheibe zu, sie laufen schnell und schneller.

Naße Vögel besuchen die Futterhäuschen und sie tun mit leid, frieren die nicht? Ein Fieberschauer läuft über meinen Rücken und plötzlich tue ich mir selber leid.

Noch einen Blick in den schlammfarbenen Himmel und ich beschließe mich ins Bett zu legen, hier verpaß ich wohl nichts.  Die Decke zieh ich mir über den Kopf, kuschel mich ganz tief ins Plümo und Morpheus Arme.

Träume den immer wiederkehrenden Traum vom blauem Himmel, grünen  Wiesen, duftenden Blumen und lauem Lüften und mitten drin bin ich!

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