wenn der Schmerz nachläßt…

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Der erste große Liebeskummer tut so weh, das man glaubt nie wieder lachen zu können, nie wieder überhaupt etwas tun zu können. Es schmerzt zu sehr!

…und irgendwann läßt der Schmerz nach, vergeht und wird zu einer blaßrosa Erinnerung.

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Der körperliche Schmerz, bei einer Verletzung oder Krankheit, etwas das wir alle immer mal wieder erleiden müssen, tut oft sehr weh!

… und irgendwann gesundet der Körper, die Schmerzen ebben ab und werden zu einer Erinnerung, die zu einer LebensErfahrung wird.

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Die ersten Lügen, der erste Verrat verletzten die Seele, ganz tief drinnen wühlt ein Schmerz und wir sind dem ausgeliefert.

… und irgendwann merken wir, das diese Verletzungen  niemals heilen werden und wir müssen versuchen damit zu leben.

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TeeTrinker

Früher, als ich noch ein Kind war, erfüllte immer wieder der Duft von frisch gebrühtem Kaffee die Wohnung. Ich erinnere mich, das ich dann manchmal „Muckefuck“ bekam, keinen Bohnenkaffee, sondern den korngesunden Landkaffee.

Ganz früher war echter Bohnenkaffee etwas besonderes  und nicht jeden Tag wurde er  getrunken. Da mahlte die Hausfrau die Bohnen jedesmal frisch, eine mühsame Beschäftigung.

Als ich erwachsen wurde gehörte Kaffee natürlich auch zu meinem Frühstück, auch bei der Arbeit stand immer eine große Tasse griffbereit.

Aber ganz ehrlich… so richtig gerne mochte ich ihn nie, schon gar nicht mit Milch, sondern mit ganz viel Zucker, damit ich nichts von dem bitteren Geschmack mitbekam.

Ja, ich war nie ein überzeugter KaffeeTrinker.

Tee habe ich immer gern getrunken, in allen Variationen. Schon als junges Mädchen machte ich mir nachmittags eine Kanne Tee und nahm diese mit in meine Zimmer. Dort stand ein Stövchen, gemütlich und heimelig.

Es kam die Zeit, da trank ich sehr wenig Tee, dann keinen mehr, die KaffeeZeit hatte begonnen, kannenweise… und dazu wirklich sehr viele Zigaretten.

Je älter ich wurde, desto weniger vertrug ich aber den Kaffee, es ging mir schlecht. Es dauerte aber noch eine ganze Weile, bis ich mir das auch eingestand.

Schwindel, Magenschmerzen und allerhand mehr Übel hatte ich zu erleiden… und meinte immer noch, „Ohne Kaffee gehts gar nicht!“

Doch es kam der Tag, da beschloß ich: „Jetzt ist Schluß mit diesem Unsinn, ich vertrags einfach nicht!“

Leckere Teesorten kamen wieder ins Regal  natürlich auch in die Tassen… und siehe da, mir ging es sofort gut! Keine Malessen, kein Schwindel, nichts dergleichen.

Etwas später gab ich auch die Raucherei auf, und den Alkohol mochte ich auch nicht mehr.

Da merkte ich erst, wie elend ich mich doch Jahrzehnte lang gefühlt hatte und dachte doch immer das sei normal. Normal ist das Leben heute für mich, mit freien Lungen, gutem Geschmacksinn und relativ intaktem Immunsystem.

(JA, es ging einfach so und JA, es hat sich wirklich gelohnt aufzuhören!)

Doch eigentlich wollte ich heute nur über Tee schreiben, darüber, das wir mehr als 20 verschiedene Sorten im ständigen Wechsel trinken, oder wie gesund und lecker Grün- und RoibushTees doch sind…

…und wie viel Freude ich an meiner großen BecherSammlung aus Fine Bone China habe aus denen der Tee so richtig lecker schmeckt.

… oder auch von den ganz besonderen Teerosen, die wir uns manchmal gönnen…

Aber für heute will ichs mal gut sein lassen, der beste aller Ehemänner bringt gerade die vierte Kanne Tee des Tages rein… und den wollen wir in Ruhe genießen!