Heimat-Gedanken

Heimat ist da wo das Gras grüner, die Wälder geheimnisvoller, das Licht goldener … und das Leben lebenswerter ist.

.

Und plötzlich ist es „meine“ Heimat, ein  Gefühl des verwurzelt seins ist entstanden.

.

Einige Wege in  den Wäldern… Bäume und Kraftorte…  die Aussicht vom Berg…  ja, auch die alten Gebäude die ich manchmal besuche… der weite Blick über die Felder… die ziehenden Vögel…

.

Heimat ist aber auch das Licht der Sonnenaufgänge… die Nebel die schwer auf der Landschaft liegen… der Wind der an den Fensterläden rüttelt…  die fallenden Blätter im Herbst…

.

Im Mondlicht stehen und die Seele fliegen lassen… warten auf Sternschnuppen … den ersten Frost…

.

Ein gutes Gefühl angekommen zu sein… zufrieden sich auf morgen freuen… und übermorgen…

.

Heimat hat nichts mit anderen Menschen zu tun… Heimat ist innen drin, wenn ich in mir verwurzelt bin… hat was mit annehmen und akzeptieren zu tun.. hat mit mir zu tun…

.

Ist ein Stück Freiheit… ist das Ende der Suche… ist die letzte Haltestelle im meinem Leben… irgendwann der letzte Sonnenuntergang…  der kommende Neumond… der Ruf des Käuzchens der mich leiten wird…

.

022

 

.

Herbstgedanken

(vom 16-10-10)

 

.

Wie einfach ist es wohlgemut zu sein,

wenn die Sonne scheint-

     Wie einfach ist es ausgelassen zu sein,

     wenn keine Sorgen und Nöte den Geist bedrücken-

Wie einfach ist es zu lachen,

wenn kein Leid dein Leben streift-

     Wie schwer ist es gelassen zu sein,

     angesichts der Ungerechtigkeit und Willkür-

Wie schwer ist es optimistisch zu sein,

angesichts der täglichen Nachrichten-

     Wie unendlich schwer ist es menschlich zu bleiben,

     angesichts der brutalen Wirklichkeit-

… und da fragst du mich, wie du den Tag überstehen sollst?

Such deinen Weg im HerbstNebel…

solche und andere

Herbst – Laub – Ägernis – Unrat …

So sehen sich die Menschen gezwungen jedes noch so kleine Blättchen akribisch zu beseitigen. Alles was ihre Ordnung und Sauberkeit stört muß weg!

Schimpfend fegen und blasen sie die Blätter zusammen und geben sie in den Müll.

„Jeden Herbst der gleiche Ärger, am besten man hackt diese Bäume ab!“

 

Herbst – wunderschöne Farben – Zeit zum Träumen …

Ich sehe goldene Wege, rotgoldene Bäume, eine berauschende Welt der Farben und Wunder.

Sonne die durch buntleuchtendes Laub scheint, Sonnenstrahlen die mit den Farben spielen.

Wind, der die bunten Blätter mit sich nimmt, sie spielerisch hoch und höher bläst, um sie dann wieder zur Erde gleiten zu lassen.

Ich stehe im Laub, jedes noch so kleine Blatt ein Wunder, einmalig und einzigartig. Kann mich gar nicht sattsehen und sattfühlen an all der leuchtenden Pracht um mich herum.

Schätze aus purem Gold in der Hand und einen warmen Schein im Herzen…

Sehe schon die Igel ihre Winternester bauen, sehe all die Tiere und die Vögel, die auch Schutz und Wärme finden können.

Sehe wie das bunte Laub verblasst, wie es langsam wieder zerfällt, nur um von neuem in den Kreislauf von Wachsen, Vergehen und Erneuerung zu gelangen.

Möchte mich legen ins rote-orange-goldene Blätterwerk, möchte den Wind bitten mein Bett aufzuschütteln, möchte einfach nur sein und all diese Pracht genießen, auftanken…

„Ich möchte vor allem DANKE sagen!“

Ein letztes Aufflammen der Natur, bevor der Winter mit seinem Schnee alles bedeckt und zur Ruhe geleitet.

Herbstgedanken

.

Wie einfach ist es wohlgemut zu sein,

wenn die Sonne scheint-

     Wie einfach ist es ausgelassen zu sein,

     wenn keine Sorgen und Nöte den Geist bedrücken-

Wie einfach ist es zu lachen,

wenn kein Leid dein Leben streift-

     Wie schwer ist es gelassen zu sein,

     angesichts der Ungerechtigkeit und Willkür-

Wie schwer ist es optimistisch zu sein,

angesichts der täglichen Nachrichten-

     Wie unendlich schwer ist es menschlich zu bleiben,

     angesichts der brutalen Wirklichkeit-

… und da fragst du mich, wie du den Tag überstehen sollst?

Such deinen Weg im HerbstNebel…