jeder bekommt das was er denkt

Irgendwann fühlt sie sich leer.

Nein, das ist kein schlechtes Gefühl, da ist kein Mangel an irgendwas.. da ist einfach nur Leere.

Zuerst ist sie ein wenig erschrocken… so einfach leer zu sein.

Kein Bedauern, kein Hass, kein Glück, kein noch so winziger Funken Lebensglut… einfach nur Leere.

„Ich bin wie ein leeres Gefäß,“  dachte sie.“… warte nur darauf das ich gefüllt werde.“

Doch sie bleibt leer und dieser Zustand dauert so lange an das sie ganz vergaß, daß sie auch mal etwas anderes gewesen war.

Ein Mensch voller Lachen und Freude… mit übermütigem Witz und Schabernack… mit ernsten und traurigen Gedanken… voller Liebe und Trauer… ein fühlendes Wesen.

Sie, die nie geglaubt hatte, daß es mehr als nur dieses eine Leben geben könnte… die anders denkende  mit spöttischen Blicken und Worten bedacht hatte…

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So blieb ihr nur die Leere, die sie langsam ganz auslöscht.

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die Suchende

Da war sie ständig auf der Suche nach sich selbst,

auf der Suche nach dem Sinne des Lebens,

auf der Suche nach Liebe…

nun ist ihre LebensUhr abgelaufen.

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Sie war immer präsent, nur hatte sie sich nicht erkannt,

der Sinn besteht darin es zu LEBEN,

die Liebe hatte sie leider verpaßt…

war zu sehr beschäftigt mit sich selbst.

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EinWortBlogParade – eine tolle Idee- WER macht noch mit???

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nebelduftende.zwitschergesumm.regenschauer.sonnendurchflutete.blühexplosion

🙂

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und nun?

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Nacht

der Wind heult ums Haus

draußen versinkt alles im Schnee

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Drinnen

am warmen Ofen

das Herz übervoll, ohne Worte

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Zukunft

immer das was man daraus macht

aber wohin geh ich?

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auf der Suche

Letzthin fragte man: “Warum meidest du die Menschen? Warum tust du nichts für sie?”

Schnell waren die Worte: “Weil ich sie nicht mag!” herausgerutscht. Gedacht aber: “Ich haße sie! …fast alle!”

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Wie kann man sich verständlich machen? Wo müßten die Erklärungen anfangen?

Bei der Jugendzeit..?  Bei den mißhandelten Tieren, die jahrelang das Leben bestimmten? Bei der Ernährung? Weil sie ihre eigene Art nicht achten und die Schöpfung mißhandeln, ausbeuten.. zerstören?

Wo würde es überhaupt eine Ebene geben, auf der man sich verständigen könnte? Woher sollen Worte kommen, die beide Seiten verstehen würden?

Die Chance verstanden zu werden und sich wirklich verständlich machen zu können sind gering.

Vielleicht besser mit den Bäumen reden… besser den Seelenfrieden nicht gefährden… einfach ganz für sich bleiben.

Viel besser den Gedanken der Tiere lauschen… und den Wolken zusehen, als Lebenszeit vertun.

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wenn der Schmerz nachläßt…

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Der erste große Liebeskummer tut so weh, das man glaubt nie wieder lachen zu können, nie wieder überhaupt etwas tun zu können. Es schmerzt zu sehr!

…und irgendwann läßt der Schmerz nach, vergeht und wird zu einer blaßrosa Erinnerung.

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Der körperliche Schmerz, bei einer Verletzung oder Krankheit, etwas das wir alle immer mal wieder erleiden müssen, tut oft sehr weh!

… und irgendwann gesundet der Körper, die Schmerzen ebben ab und werden zu einer Erinnerung, die zu einer LebensErfahrung wird.

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Die ersten Lügen, der erste Verrat verletzten die Seele, ganz tief drinnen wühlt ein Schmerz und wir sind dem ausgeliefert.

… und irgendwann merken wir, das diese Verletzungen  niemals heilen werden und wir müssen versuchen damit zu leben.

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Eine Scheibe abschneiden…

So sagt man doch, sich eine Scheibe vom Glück abschneiden, aber was ist denn eigentlich Glück?

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Eine Katze streicheln, zusammenrollt auf dem Schoß…

Geliebt zu werden, immer und für alle Zeit…

Sonnenauf- oder -untergänge,  ehrfürchtig erlebt…

Das Schlagen der Wellen am Strand, Salz auf den Lippen…

Ein Stück Schokolade, das im Mund schmilzt…

Hand in Hand mit dem Liebsten, einfach gemeinsam gehen…

Der Blick des Hundes, der uns vertraut…

Weiße Pusteblumen pusten, hoch in den blauen Himmel…

Lieben und noch mehr lieben, für alle Zeiten…

Gesund sein, endlich wieder…

Das ganz besondere Foto,  das jetzt im Kasten ist…

Gedanken, die zu einer Geschichte auf Papier werden…

Eine warme Mahlzeit, die uns geschenkt wird…

Mitgefühl,  empfinden zu können…

Dankbarkeit für das Leben, all die Dinge die dazu gehörten…

Die Füße baumeln lassen, einfach sein…

Dem Tag zusehen, wie er sich neigt…

Im Grass liegen, den Mond auf seiner Bahn verfolgen…

Sternschnuppen, die Glück verheißen…

Ein liebes Wort, das zu Herzen geht…

Wind, der in den Haaren spielt…

Ein Bild zu malen, in bunten Farben…

Ein Tässchen Tee, das wärmt und Ruhe bringt…

Das Lächeln, das versteinerte Herzen auftaut…

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Also bitte schön, WAS ist denn nun Glück?

DAS, meine Lieben, kann nur jeder für sich entscheiden… und dann ist es ratsam sich davon eine Scheibe abzuschneiden… oder auch zwei…

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Schleier

Manchmal denke ich, daß ich hintern dichten Schleiern durchs Leben gehe.  Das ist so ein Gefühl der Einsamkeit, ich bin abgeschirmt vom Außen, lebe in meinem eigen Kokon aus Hoffen und Lieben.

Manchmal denke ich, daß es schön wäre auch mal hinter die Schleier zu sehen. Dann trifft mich die Brutalität des Lebens mit voller Wucht, die Gleichgültigkeit und Kälte läßt mich erfrieren.

Manchmal denke ich, daß ich gut aufgehoben bin und ziehe die Schleier ganz dicht um mich. Dort fühle ich mich sicher und geborgen, nichts kann mir etwas anhaben und ich lebe mein glückliches Leben.

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alte Zöpfe

Auch wenn ich mir meinen niemals abschneiden würde…
bin ich doch immer dafür über alte Zöpfe nachzudenken.

Nur weil etwas alt ist..
muß es nicht auch zwingend gut sein.

Auch wenn alle mit Glatze herumlaufen…
ist das noch lange kein Grund es gleichzutun.

Nur weil eine Idee neu ist…
muß sie nicht gleich die Welt aus den Angeln heben.

Auch wenn der Mensch denken kann…
ist er doch ein Tier wie alle anderen Kreaturen.

er ists

Laubgestöber

Wolkenjagden

Mondenglanz

Schleiertänze

Farbgeriesel

Windgebläs

Sonnengold

Regentänze

Frostgefunkel

… der Herbst ist da!