„Die flotte Feder“ im April

(... Eine ganz und gar erfundene Geschichte ...)

  Aufatmend ließ ich mich auf das Sofa fallen, was war das für ein verrückter Tag gewesen, und griff…

 

…nach der Tasse mit dem Roibuschtee. Ich kuschelte mich in meine Decke, überdachte den Tag und ein Lächeln stahl sich auf mein Gesicht.

 

 

Der Morgen hatte wunderbar ruhig und entspannt begonnen, mit spätem Aufstehen, Grüntee für die Lebensgeister und einer Folge „Mick Brisgau“ …  alles so Dinge die Frau eben braucht.

So einen Mann, der wirklich noch ein Mann war, den wünschten sich sicher viele Frauen, kein lackierter, parfümierter, kahlgeschorener Laffe, der meinte die Frauen zu verstehen.

So einer wie er, der mit seiner alten Lewis auf seinem „Bock“ auf den Hof geritten kam… einer der die Selbstgedrehte lässig zwischen den Fingern hielt und der auch mal ein Bierchen trank. Keiner, der bunte Cocktails mit Schirmchen und Strohhalm bestellte…

 

„Schön, schön, meine Liebe, nun reiß dich mal zusammen… wie war das heute noch?“ rief ich mich zur Ordnung.

 

 

Da ich einen freien Tag hatte, wollte ich nur einen Stadtbummel machen, einige Kleinigkeiten einkaufen und ansonsten relaxen. Der Job war schon stressig genug im Moment, da hatte ich mir etwas Ruhe verdient.

 

Bald schon saß ich im Auto und fuhr in Richtung „Großstadt“, oder besser gesagt mein Ziel war Gütersloh. „Born to be wild“ wurde im Radio gespielt und ich drehte voll auf.

Ach ja, die Jugendzeit… wo war sie nur geblieben, die wilde Zeit, damals als alles noch aufregend und easy war? Ein bißchen wehmütig wurde mir doch und ich sang aus voller Kehle mit… „…mir doch egal was die Leute denken.“

 

Da gab es einen fürchterlichen Knall, mein Wagen kam ins Trudeln, brach aus, schleuderte, überschlug sich… „WAS IST PASSIERT?“ dachte ich noch… oder schrie ich es laut?

Trümmerteile lagen auf der Fahrbahn, ich hing kopfüber im Gurt und konnte ihn nicht öffnen… Panik stieg in mir auf, „… wenn sie oben ankommt, dann muß ich schreien…!“

 

„Hallo! Blieben Sie ganz ruhig! Ich versuche jetzt Sie da rauszuholen.“  Eine Männerstimme drang zu mit durch,  ein Gesicht erschien vor mir und ich sah Mick Brisgau in die Augen. Jetzt hörte ich auch die Schreie von anderen Menschen, bekam die Hektik rundherum wieder mit. „Mein Gott, ich habe einen Unfall gehabt, wieso???… „ dachte ich. „….bin ich heile… kann ich mich bewegen? – Mick ist hier???“

 

 

Kurze Zeit später hatte mein Retter mich wirklich aus dem Gurt befreit und sicher an den Straßenrand gebracht,  mir war schwindelig und ich wunderte mich noch, was Mick Brisgau eigentlich hier machte…

 

 

Im Krankenwagen kam ich zu mir. „Bitte blieben Sie liegen, wie bringen Sie in die Klinik, dort werden wir Sie erst einmal durchchecken. Sie haben ja eine ganz schöne Schleuderpartie gemacht.“ sagte der Mann neben mir.

 

Es stellte sich heraus, das ich sehr viel Glück gehabt hatte, nur ein Schleudertrauma und eine leichte Gehirnerschütterung, also wollte ich unbedingt nach Hause. Doch vorher wartete noch ein Polizist auf mich und fragte nach dem Unfallhergang. Ich konnte ihm kaum etwas sagen, denn es passierte einfach zu schnell.

 Er erklärte mir dann, das da ein Mann mit extrem überhöhter Geschwindigkeit auf dem Stadtring gefahren sei, er habe die Gewalt über seinen Wagen verloren und hätte unter anderem auch mich erwischt. 

 

 

Erst jetzt bemerkte ich, das ich meine Handtasche nicht bei mir hatte. Ich fragte danach, und er sagte mir, das mein Begleiter sie hätte. „Mein Begleiter?“ ich muß wohl sehr überrascht geguckt haben, denn der Polizist rief dann nach draußen auf den Flur, …er könne jetzt reinkommen.

Und da war er wieder, Mick Brisgau, alte Lewis, noch ältere Jeansjacke, Lachfalten um die Augen, riesengroß… Ach nein, das war nicht Mick Brisgau, aber er sah ihm verdammt ähnlich.

 

„Also  spinne ich noch nicht ganz,“ dachte ich mir…

Er stellte sich als  „Lutz ….“ vor, aber ich sah nur seine Augen und konnte mich irgendwie so gar nicht konzentrieren. „Erkennen Sie mich, ich habe Sie aus dem Wagen geholt?“ fragte er mich. „Ihre Tasche hab ich hier, wollte ich ihnen gerne persönlich übergeben.“

 

 

Ich bedankte mich, aber er winkte nur ab, „Das war doch selbstverständlich. Aber sagen Sie, wie kommen Sie jetzt nach Hause? Kann ich Sie vielleicht fahren?“

Sein Angebot nahm ich gerne an, denn so hatte ich die Chance ihn etwas näher kennenzulernen, und kennenlernen wollte ich ihn auf jeden Fall.

 

Wir unterhielten uns schon nach kurzer Zeit wie alte Freunde, stellten fest, das wir viele Gemeinsamkeiten hatten und er war mir wirklich sehr sympathisch. Als ich ihm erzählte, das ich ihn für Mick Brisgau gehalten hätte, konnten wir herzlich darüber lachen. Überhaupt mochte ich sein Lachen… ja, der Mann gefiel mir immer besser.

 

Zu schnell kamen wir am Ziel an und ich lud Lutz noch auf eine Tasse Tee ein. „Nicht sehr Lady like…“ schalt ich mich selbst, aber ich wollte ihn einfach nicht so schnell wieder ziehen lassen.

Beim Tee und Kuchen platzte er dann heraus: „Wie ist das, bist du frei? Oder hast du einen Mann?“ Etwas überraschte mich die Frage, aber warum denn nicht, er war ehrlich… und das mochte ich. So klärten wir, das wir beide ungebunden waren, uns gegenseitig sehr sympathisch fanden… und… ja, da machten wir erst mal eine Pause.

 

 

„Wenn Du Lust hast, hole ich dich am Samstag zu einem kleinen Ausflug ab,“ sagte er. „Vorausgesetzt du fühlst dich fit genug und hast überhaupt Lust Motorrad zu fahren.“  Ich muß ihn wohl sehr entgeistert angesehen haben, denn er fügte noch an:“ Wir müssen nicht mit dem Motorrad fahren, ich kann dich auch mit dem Auto abholen…“ „Ach, das ist ja wirklich witzig, ich bin früher so gerne Moped gefahren, hat mir immer viel Spaß gemacht. Na klar, da bin ich dabei.“

 

 

So saß ich abends auf meiner Couch, eingemummelt in meine Decke, hatte ein breites Lachen im Gesicht, träumte von einem Mann, der wohl ganz schnell zum Traummann für mich werden könnte, und der am Samstag auf seinem Bock auf den Hof reiten würde…

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INFOS:

(muß man nicht ansehen, aber für die, die ihre Erinnerungen auffrischen möchten…  oder die, die gar nicht wissen von wem ich hier schreibe… )

>>> Mick Brisgau  und  >>> im Bilde    und  >>> der Song (gleich mit einem tollen Film)

Ein mir wichtige Geschichte…

… bringe ich auch noch hierher–

—–

Niemand hatte damit gerechnet…

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— das sie ihre Drohung wirklich wahr machen würde.

Sie lebte nur für den Moment der Rache, des Triumphes den man ihr nicht zutraute.

Zäh verfolgte sie ihre Ziele, Geld und Einfluß… keine Arbeit war zu schwer, fast nichts war ihr unmöglich…

Ja, einige wenige Männer gehörten auch zu ihren Plänen. Geliebt hatte sie keinen, nur ihre Macht und ihre Position, ihr Geld. Aber Männer sind so simple Wesen, so leicht zu durchschauen, zu sehr ihren Trieben verhaftet… es war so leicht, das sie lachen mußte sobald sie an diese Männer dachte, die sie verachtete.

Von Bedeutung waren sie nie, aber sie gehörten eben dazu. Wenn sie so zurückdachte, hatten ihr Menschen seit jenen Vorfällen nichts mehr bedeutet. So eine Art Mauer hatte sich um ihr Herz gelegt, ja sie wußte es wohl. Aber ohne diesen Schutzwall hätte sie nicht überleben können.

Auch heute noch, so viele Jahre später, hatte sie nichts vergessen. Nicht die brutalen Mißhandlungen, die sie als Kind erleiden mußte, nicht die erzwungenen Übergriffe… die sie für ihr ganzes Leben geprägt hatten.

Nein, sie vergaß nichts. Vergaß vor allem nicht, das man ihr jede Hilfe verweigert hatte.  Nicht die Eltern hatten sie beschützt, schon gar nicht die Lehrer in der Schule, kein Nachbar oder sonst ein Mensch. Sie hatte all das über viele Jahre irgendwie überlebt, schwer traumatisiert und fast untauglich fürs Leben.

Wenn da nicht der Haß gewesen wäre. Dieser hatte sie am Leben erhalten,  hatte ihr immer wieder die Kraft gegeben um weiteratmen zu können. Der Haß, der es ihrer geschundenen Kinderseele ermöglicht hatte durchzuhalten.

Zäh hatte sie sich an ihre Zukunft geklammert, an die Vorstellung, was sie machen würde, wenn sie erst den Mut dazu hätte.

Heute nun ging es ihr gut, soweit es einem Menschen mit ihrer Vergangenheit gutgehen konnte. Doch immer noch wachte sie in den Nächten schweißnaß und laut schreiend auf. Weinte all die Tränen in den Albträumen, die sie sich tagsüber nicht gestattete.

Lange hatte sie überlegt, wie Rache aussieht. Die Frage, ob sie ihr überhaupt Genugtuung bringen würde, hatte sie auch erwogen.

Ja, sie hatte sehr lange überlegt, denn es würde sehr schwer werden, wenn sie erst einmal begonnen hätte.

Und dann kaufte sie sich einen Laptop, ließ sich zeigen wie man damit umgehen muß und wie man damit öffentlich schreiben kann…

Und damit begann sie ihre Rache. Jetzt arbeitete sie jedes Unrecht auf, Tag für Tag, Woche für Woche. Kaum gönnte sie sich Pausen, getrieben von all dem Grauen das ihr widerfahren war.

Zu Beginn schrieb sie unbemerkt, doch täglich lasen mehr Menschen ihren Lebensbericht. Und weiter schrieb sie sich das Leid und die Verzweifelung von der Seele.

Sie nannte jeden beim Namen, nannte Taten, nannte Zeiten und Orte.

Ein Reporter wurde auf sie aufmerksam. Er fing an nachzuforschen und konnte all ihre Angaben ohne Probleme überprüfen. Ihre früheren Peiniger lebten ihr „unbescholtenes“ Leben, gutbürgerlich und angesehen.

Da sie ihren Namen nicht benutze, sondern anonym schrieb, dauerte es lange, bis er sie fand. Aber da hatte sie sich all das Böse schon vom Herzen geschrieben, da fing sie langsam an wieder freier zu atmen und konnte sogar schon hin und wieder ohne Albträume schlafen.

Und ja, nun brach ein Damm, noch viele Menschen meldeten sich zu Wort. Das Schweigen war gebrochen, viele faßten neuen Lebensmut. Ungeheuerliches wurde endlich publik.

In ihr wuchs das Bewußtsein, das diese Art der Rache sie wirklich befriedigte und befreite.

Sie las von einem Selbstmord: einer der Peiniger war von eigener Hand einen feigen Tod gestorben. Doch das war nicht ihr Ziel. Vielmehr wollte sie, das diese Männer öffentlich zur Verantwortung gezogen, das sie für ihre Taten geächtet würden.

Ehen zerbrachen, als Frauen erfuhren mit welchen Bestien sie verheiratet waren.

Geschäfte  mußten schließen, denn niemand wollte dort mehr kaufen.

Karrieren endeten, als man erfuhr, welche Geheimnisse sich unter Anzug und weißem Hemden verbargen.

Betriebe meldeten Insolvenzen an, nachdem niemand mehr Geschäfte mit diesen Männern machen wollte.

Einmal ins Rollen gebracht, verschlang ihre Rache jeden. Die Menschen erfuhren so von ihrem Martyrium, von den unfaßbaren Taten und Qualen, den unsäglichen Verbrechen an den vielen Kindern. Unverzeihliche Taten gegen die Menschlichkeit, gegen jede sittliche Empfindung.

Für eine Verurteilung durch ein Gericht war es zu spät, verjährt waren die brutalen Mißbräuche.  

Doch der Reporter griff ihren Bericht auf, veröffentlichte die Tatsachen und brachte nun endgültig alles in die Öffentlichkeit.

Und Aussage türmte sich auf Aussage, ein alles verschlingender Reinigungprozeß war in Gang gebracht. So viele Menschen, die ihr ganzes Leben im Schweigen verbracht hatten, machten ihre Schicksale nun auch bekannt.

Ein Woge des Entsetzens spülte über das ganze Land, traf in jeder Schicht und nannte die Männer beim Namen.

Ja, sie hatte ihre Drohung wahr gemacht.

Jetzt begann ihr neues Leben, ihre Zukunft fing gerade erst an, sie war endlich frei—

Nachsatz:
Diese Geschichte ist im Rahmen von Donnas Schreibprojektes  entstanden. Es ist eine rein fiktive Geschichte — sie setzt sich aus mehreren Vorfällen der letzten Jahre zusammen, die man in Zeitungen lesen konnte.

Schreibprojekt September 09 (__zwei__)

(Versuch, der zweite…)

 

Die einzige Möglichkeit, Klarheit in diese Angelegenheit zu bringen, sah ich darin, einen Brief zu schreiben.

 

 

Ein  guter Gedanke, doch ich scheiterte an der Durchführung. Keine Ahnung, wo ich in diesem Chaos Briefpapier und Stifte finden könnte. In dem Zimmer, das mal irgendwann ein Wohnzimmer werden sollte, türmten sich Kisten und Kartons.

Nachdem ich mehrere von diesen Umzugsdingern geöffnet hatte, gab ich meine Suche auf.

Vielleicht könnte ich  einfach anrufen? Aber nein, in diesem Fall wäre es wohl wirklich besser einen Brief zu schreiben.

Ich verschob mein Vorhaben auf  morgen. Ja morgen, das wäre gut, morgen oder vielleicht übermorgen, da würden sich auch die Schreibutensilien wieder eingefunden haben…

Das Telefon schellte.

Danach hatte sich die Sache mit dem Brief schreiben erledigt.

Im persönlichen Gespräch  konnten wir den Sachverhalt aufklären. Die verhärteten Fronten bröckelten, und auf einmal fanden wir einen Kompromiss.

Wie kam  es , dass die Sonne plötzlich so hell schien? Und die Vögel zwitscherten auch ganz besonders melodisch.

Überhaupt , HEUTE war ein toller Tag! Der beste Tag seit langem!

Schreibprojekt September 09 (__eins__)

 

Die einzige Möglichkeit, Klarheit in diese Angelegenheit zu bringen, sah ich darin, einen Brief zu schreiben.

 

Also holte ich mein schönes, schweres Büttenpapier aus dem Sekretär und den alten Kolbenfüller. Solche Briefe hatte ich stets mit dem entsprechenden Respekt geschrieben, und so wollte ich es auch bei meinem letzten halten.

„Sieh mal Bernd, hier ist ein Brief von Elke Stroer, deiner Wahrsagerfreundin!“

„Ach, laß mal gut sein.“ Der Kommissar nahm den Briefumschlag und drehte ihn um. Ja, er war von der Wahrsagerin. Die Kollegen zogen ihn nicht zum ersten Mal deswegen auf, hatte er doch einige Male mit ihr zusammengearbeitet und mehrere Fälle mit ihrer Hilfe aufklären können. Er hatte großen Respekt vor ihr, der Madame Luna, wie sie sich auch nannte. Eine Frau, die zweifelsohne über ganz besondere Gaben verfügte.

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Ein kleiner Schüssel fiel ihm in die Hand, dazu ein Zettel: „Lieber Kommissar, Sie werden den Schlüssel noch brauchen.  Es grüßt  Madame Luna.“

Ratlos drehte er den Schlüssel in der Hand. Was sollte das bedeuten? Er griff zum Telefon, doch er konnte Elke Stroer nicht erreichen.

Der Dienstalltag lenkte ihn  ab, aber abends fuhr er bei ihr vorbei. Es öffnete niemand, auch die Nachbarn hatten sie schon seit zwei Tagen nicht mehr gesehen.

Er wurde unruhig, ein unbestimmtes Gefühl der Gefahr beschlich ihn, der Schlüsseldienst öffnete die Tür .

In dem kleinen Zimmer, dass sie für ihre Kundengespräche benutzt hatte, lag sie. Elke Stroer war tot. Das sah er sofort. Man hatte ihr den Schädel eingeschlagen.

Der ganze Polizeiapparat lief nun an, die Spurensicherung, der Arzt und schließlich die Leichenbestatter, die die Tote in die Pathologie brachten.

Die ermittelnden Kollegen waren erstaunt, ihn hier zu finden, doch er zeigte den Schlüssel und den Brief… eine Erklärung hatte er noch nicht.

Bevor die Wohnung versiegelt wurde, ging er noch einmal durch die Räume, wo könnte der Schlüssel passen? Er suchte und fand schließlich eine Holzschatulle, der Schlüssel öffnete sie. Heraus fielen Briefe, alle in Umschlägen aus feinstem Büttenpapier.

Der oberste war an ihn adressiert:

„Lieber Kommissar!

Wenn Sie diesen Brief lesen, werde ich tot sein. Ich schicke ihnen den Schlüssel, weil ich ihnen vertraue.

Sie Wissen um meine Fähigkeiten und ich weiß, das Sie mir glauben.

Dieses Mal sah ich meinen Tod. Ich kann Ihnen eine genaue Beschreibung der beiden Täter liefern, (liegt bei).  Die Polizei kann die Mörder sicher schnell dingfest machen.

Ich lege auch  eine Liste mit den Gegenständen bei, die sie bei mir stehlen werden.

Ich sehe Ihr Gesicht direkt vor mir, aber bitte schauen Sie nicht so ungläubig. Sicher, ich hätte dieser Situation ausweichen können, mein Tod wäre also vermeidbar gewesen.

Aber das wäre keine Lösung.

Ich vertraue Ihnen dieses Kästchen an, da werden Sie die Antworten finden.

 Ihre Elke Stroer

Er nahm das Kästchen mit und fing zu Hause sofort an die Briefe zu lesen.

Der älteste Brief war fast 30 Jahre alt, Elke Stroer war damals gerade mal 15 Jahre alt gewesen und hatte den Tod ihres Bruders gesehen. Anbei lag eine Todesanzeige, die die Vorhersage bestätigte.

Es folgten Briefe in unregelmäßigen Abständen, eines hatten sie gemeinsam, immer hatte sie den Tod der jeweiligen Person gesehen. Belege lagen bei, Todesanzeigen oder von ihr angefügte Notizen, die den Tod bestätigten.

Es war schon ein sehr merkwürdiges Gefühl, das zu lesen und  der Kommissar versuchte sich vorzustellen, welche Belastung das für diese Frau gewesen sein musste.

Aus Gesprächen mit ihr war ihm bekannt, dass sie niemals solche Nachrichten weitergegeben hatte. Das war für sie ein Tabuthema gewesen.

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Es folgten weitere Beispiele und dann hielt er einen dickeren Umschlag in der Hand, und ein Bild fiel heraus. Das Bild ihres verstorbenen Mannes. Dazu waren außerdem mehrere Seiten von ihr geschrieben worden.

Sie beschrieb, wie sie den Tod ihres Mannes durch einen Autounfall vorhersah. Sie hatte diesen verhindern können. Dann sah sie seinen Tod bei der Arbeitsstelle, auch den hatte sie verhindern können. Ihrem Mann hatte sie nichts von der drohenden Todesgefahr gesagt, so wie sie es nie einem Menschen gesagt hatte.

Sie schrieb, daß sie die Warnung erhalten habe, den Tod nicht mehr zu verhindern, er wäre unausweichlich.

 Das wollte und konnte sie nicht akzeptieren, ihr Mann, ihr Seelenpartner, ihre große Liebe….Sie beschrieb, ihre Versuche seine Zukunft anders zu deuten und in eine sichere Richtung zu lenken,  konnte aber immer nur den Tod für ihn sehen.

Schließlich resignierte sie  und ließ dem Schicksal seinen Lauf. Der geliebte Mann verstarb. Allerdings bekam er Krebs und sein Tod war ein sehr schwerer.

Eine Welt brach für sie zusammen, nicht nur der Verlust, sondern auch die Erkenntnis, ihr Mann hätte einen leichteren, schnellen Tod erleiden können, wenn sie das nicht mehrfach verhindert hätte.

Sie schrieb von den großen Vorwürfen, die sie sich machte und das sie sich ihre Einmischung nicht verzeihen konnte.

Dieser Brief war nun schon fast 8 Jahre alt.

Erschüttert legte er die Bögen wieder zusammen und schob sie in den Umschlag. Er trank  einen großen Schluck von seinen Rotwein und zündete sich eine neue Zigarette an.

Es folgten noch einige Brief, der Inhalt war immer der Gleiche. Und dann kam noch ein Brief, der an ihn persönlich adressiert war.

„Lieber Bernd!

Nachdem Sie nun alles gelesen haben, werden Sie sicherlich verstehen, warum ich meiner Todesahnung nicht versucht habe zu entkommen.

Ich werde meinen geliebten Mann wieder sehen, das ist mir ein Trost.

Es war sehr schwer für mich all die langen Jahre immer wieder den Tod vorherzusehen und nichts dagegen tun zu können. Deshalb habe ich alles aufgeschrieben.

Ich möchte Sie bitten, diese Briefe an meine gute Freundin und Kollegin Renate Köhler (Ihnen vielleicht auch aus dem Astro TV bekannt ) weiterzugeben

Noch eines möchte ich Ihnen sagen, für Sie sehe ich ein wirklich langes, gesundes und gutes Leben.                                            

 Ihre Elke Stroer

Etwa zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Madame Luna (der dank ihrer Hinweise lückenlos aufgeklärt werden konnte) erschien ein Buch mit dem Titel: „Madame Luna, eine Frau sieht den Tod!“ Es wurde ein Besteller und die Erlöse kamen ihrem Wunsch gemäß  wohltätigen Zwecken zugute.

 

                                                                                      

Schreibprojekt November 09

 

Kalte Novemberluft schlug ihr entgegen, als…

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… sie die schwere Haustüre aufmachte. Noch einen Rundgang wollte sie machen, einmal noch den Garten und das Umland ansehen.

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Eine blasse, schwache Sonne versuchte durch die Wolken zu dringen, der Wind wehte die welken Blätter um ihre Füße. Hinten im Garten bewegte sich die morsche Schaukel, die Äste in den alten Eichen und Buchen knarrten, ja, es war  wirklich unwiederbringlich Herbst geworden.

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Heute war Allerheiligen, einer der ruhigen Tage im Jahr. Aber ihre Tage waren ja eigentlich immer ruhig. Es gab keine Stimmen und es gab kein Lachen mehr, nur diese Stille. Es gab auch keine Freude mehr, woran hätte sie sich noch erfreuen sollen?

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Das einzige Kind tot. Schon seit vielen Jahren. Ein Verkehrsunfall. Sie hatte den Verlust nicht überwunden, war nie darüber hinweggekommen.

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Die Trauer hatte sie sprachlos gemacht. Auch mit dem Mann hatte sie in den letzten Jahren kaum noch gesprochen.

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Ein unüberwindbarer Graben hatte sich zwischen ihnen aufgetan, der von Jahr zu Jahr größer wurde. Manchmal dachte sie, wenn sie es nur geschafft hätten wieder miteinander zu reden und zu leben, dann …

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…doch für ein „dann“ war es nun auch zu spät. Der Mann war tot, begraben neben dem Kind.

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Sie umrundete das Haus, stand still und sah in die noch teilweise nebelverhangene Landschaft. Diese Weite, die ihren Augen und ihrem Geist immer so gut getan hatte,  heute sagte sie ihr nichts mehr. 

Wie lange war es her, dass sie lachend und tollend auf der Wiese mit der Tochter gespielt hatte, umsprungen vom fröhlich bellenden Hund? Oben von der Terrasse winkte der Mann und rief, das er auch gleich da sei…

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Das Lachen, das sie zu hören meinte, verklang.  Sie kam an dem Grab des Hundes vorbei. Nur ein kleiner Findling erinnerte noch daran.

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Langsamen Schrittes ging sie noch einmal die bekannten Wege, heute sah selbst ihr herrlicher  Garten leblos und tot aus. Doch das täuschte, sie wusste, es schlummerten die Blüten und das neue Leben in den Bäumen und Sträuchern, in den Zwiebeln unter der Erde.  Nach der Dunkelheit und Kälte würde es wieder neues Leben geben.

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An der Haustür angelangt, ging sie hinein, verschloß sie und trat ins Wohnzimmer. Stellte noch einmal die Musik an, das Stück das sie immer so geliebt hatte, setzte sich und trank das Glas, das sie schon vorbereitet hatte, leer.

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Ja,… es geht weiter,… nach der Dunkelheit… gibt es …. Leben….

Ihre Gedanken verloren sich.

 …..

Schreibprojekt April 10

Samstag, 17. April 2010

Die Gier

 

Viel Zeit blieb nicht mehr. Schon in wenigen Stunden…

 

… würde der Möbelwagen hier sein. Ich hatte noch einiges zu tun. Doch erst einmal nahm ich mit die Zeit und machte eine Pause.

Mit einer Tasse Tee setzte ich mich noch einmal an das Küchenfenster und schaute in den kleinen Garten hinaus.

Waren wirklich schon 34 Jahre vergangen?

Ich konnte mich genau an einen Moment erinnern, da saß ich vor dem Einzug  auch hier und guckte in den grauen Februartag hinaus. Damals kam die Sonne durch die Wolken und einzelne Sonnenstrahlen malten  Muster auf Boden und Wand der noch leeren Küche. Winzige Staubpartikel tanzten in dem Licht…. und ich dachte, ja, hier bin ich endlich angekommen.

Oder — als wir das erste Mal durch die kleine Klöntüre (in der Haustür) nach draußen sahen, und auf „unsere Straße“ blickten… und wir beide gleichzeitig sagten: “Wirklich ein neues zu Hause!“

Ich sah mich im Gärtchen, als  ich es nicht abwarten konnte und selber die Betonplatten vom Weg aufnahm. Überall wollte ich Beete. Blumen und auch etwas Gemüse und Kräuter. Die „Winterhecke“ (eine Art Schnittlauch) zwischen den Johannisbüschen…

Sommer, und wir weihten unsere neue Gartenbank ein. So eine für zwei Personen, mit einem Tisch dazwischen, dort kann man einen Sonnenschirm reinstellen. Wie liebte ich es  vor der Himbeerhecke zu sitzen. Fast jeden Tag war ich da draußen und genoß den Anblick der spielenden Katzen. Der Hund lag zu meinen Füßen.

Nach Feierabend saßen wir zusammen auf der lauschigen Bank.

Ich erinnere mich, wie wir Raum für Raum renoviert haben. Immer ein bisschen, immer wurde es schöner im alten gelben Haus. Jeden Raum sehe ich vor mir. Mein Gott, wie sehr haben wir uns wohlgefühlt.

 Erinnere mich an die wirklich extravagante Tapete im Schlafzimmer, da hatten wir nur zwei Rollen im Ausverkauf ergattert, so ein bisschen wie „Laura Ashley“ , sie reichte dann genau für die Wand über dem Kopfteil.

Ach, was waren wir auf den Wollteppich stolz, der so ausgefallen er war, aber  haargenau ins Eßzimmer passte. Grün mit einem ganz speziellen Blau. Das Blau der gestrichenen Schränke…

Geburtstage, Weihnachten, Feiertage — ja das waren in 34 Jahren schon so einige. Urlaube, immer daheim geblieben, wegen der Tiere und weil wir auch keinen Sinn darin sahen. „Was wollen wir woanders? Wir leben doch in unserem Paradies!“ das war immer auch deine Meinung gewesen.

Die Jahre vergingen, wir waren zufrieden, lebten unser Leben. Lebten mit unseren Tieren und hatten nicht sehr viel mit anderen Menschen zu tun.

Wurden älter, und die Tiere verließen uns, hatten aber immer noch uns.

Ja, bis zu dem Tag, als du dann nicht mehr aufwachtest am Morgen. Bis zu dem Moment hatten wir ein gutes Leben zusammen.

Dann hieß es plötzlich: „Nein das Haus kannst du doch nicht ewig alleine bewohnen, wenn dir was passiert… wer soll sich kümmern?“

Die Verwandten, die wir nur selten in unsrem Leben gesehen hatten, tauchten auf. Meinten es gut, wollten nur mein Bestes…. und das Haus für die frischverheirateten Kinder.

So  kommt es, dass ich noch einmal in meiner geliebten Küche sitze, einen Tee trinke und an all die schönen Momente in diesem Haus denke.

Deswegen habe ich all mein Hab und Gut verpackt, verschenkt und aussortiert, damit das Haus für die jungen Leute frei ist. Die ich eigentlich gar nicht kenne, die mir aber das Recht in meinem Haus zu wohnen streitig gemacht haben.

Laut richterlichem Beschluß kann ich nun nicht mehr alleine über mich und mein Leben bestimmen. Nur weil ich nicht in allen Dingen dem Durchschnitt entspreche… nur deshalb hält man mich für verrückt?

So, —  ihr habt gewonnen, ihr bekommt das Haus! Es wird auch leer und sauber sein, wenn ihr hier ankommt!

Ich habe noch Zeit genug, die restlichen Dinge sind schnell verpackt. Dann gehe ich noch einmal raus in den Herbstnachmittag, setzte mich auf meine Bank, (die ihr so gerne behalten wollt!) und wickele mir die Decke um die Beine.

Das vorbereitete Schlafmittel trinke ich mit hochprozentigem Schnaps  und warte.

Es sitzt sich immer noch recht nett und gemütlich hier, ein dickes Kissen im Rücken, die Decke um die Beine, nein den Tieren kann ich nicht mehr zusehen, die sind schon lange alle tot. Tot wie du, der du mein Leben bist.

Warte auf mich, —  es dauert nun nicht mehr lang…

Donnas Schreibprojekt Juli 09

Ich bin ein Bastel Freak

 
 Gestern hatte ich bis spät in die Nacht mein Bastelchaos entwirrt. Geräumt, gesichtet, umgeschichtet…geschuftet eben.
Ich hatte zwei große Schränke bekommen, die nur für Bastelsachen sein sollten… und natürlich auch für meine Nähsachen…und wenns geht auch noch für das ganze Malzubehör. Ach, nicht zu vergessen meine vielen Schachteln voller Perlen…
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Tja, das war ein netter Gedanke, der nur leider mit der Realität so gar nichts zu tun hatte. Ich habe alleine soviel Material für mein Scrapbooking, damit könnte eine mittlere Kleinstadt die nächsten Jahren basteln…
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Kaum standen die neuen Schränke fing ich an…Stempel, Stempelkissen und Embosssingzeugs— ein Drittel des ersten Schrankes….VOLL, passte mal soeben alles rein.
Das andere Drittel—nur die großen Papiere, besser gesagt die großen Ordner mit den Papieren….Meine gesammelten schönen Papiere…fast so was wie ein Heiligtum… (etwas ganz besonderes, da es sie hier nicht gibt, über Jahre gesammelt)).
 Die Mitte—viele, sehr viele Scheren , Stifte…., viele Stanzer, themensortierte Papiere und andere Papiergeschichten….Sticker und noch mehr Sticker,( OH hab ich aber viele Sticker!) ganz verschiedene (viele)Alphabete …und VIEL Diverses? Viele Lineale, die mit den verschiedenen Abrißkanten…
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Der eine Schrank ist bis zum Anschlag VOLL !!!! Hilfe !!!!
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Damit man es sich besser Vorstellen kann:  >> ich hatte auf dem sehr großen Tisch mit Regalaufbauten gearbeitet…die Mengen und Massen schön sortiert und wohlgeordnet…<<  Aber der Tisch war natürlich so nie zu benutzen, außer dem kleinen freien Eckchen zum Basteln…(gerade groß genug für ein großes Album und etwas Platz zum Schneiden).
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Böse Menschen sagen…das ich ein MESSIE wäre…. Na, das kann ja nun nicht sein, man kann überall noch reingehen und sogar überall noch durchgehen… ALLES ist gut sortiert und geordnet…
 Nein, ich habe eben gerne VIEL, und will mich nicht behelfen wenn ich etwas mache… Ich habe eben gerne eine Auswahl.  Man könnte sagen, ich bin ein Mensch, der gerne aus dem Vollen schöpft, — eben großzügig im Handeln und Denken…(?)
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Noch nicht erwähnt hatte ich, daß da schon zwei große  Apotherschränke mit vielen Schubladen (übereinander) stehen,— ganz  vollgeräumt.
Alles was ich für Windowcolor brauche, verschiedene Farben, (Antikefarben…Gold, Bronze, usw…. ), Reserve Pinsel, Lacke, Diverses… alles zum Vergolden… und natürlich meine Mohairstoffe. Dazu verschiedene Spitzenstöffchen, Filz… Gesammeltes…und diverse Basteleien…
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Die Mohairstoffe, zum Bärennähen, stellen einen nicht geringen Wert dar. Immer wieder liebevoll angesehen und ausgelüftet und mit Lavendel geschützt. Die konnte ich erst mal ausräumen und in große dichte Plastikcontainer geben. Da sind sie erst mal geschützt und vor Motten sicher.
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Oh, das ist ja toll, sooo viele freie Schubladen! Kaum gedacht schon waren auch die VOLL. Es fand sich dies und das… und noch immer war genug auf dem Tisch.  So langsam wurde mir etwas bang…wohin mit all den Schätzen??? HILFE !!!
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Den zweiten neuen Schrank in Angriff genommen. Heißluftfön, verschiedene Schneidegeräte,  andere sperrige Gerätschaften…und schon wieder zwei Fächer VOLL. Die großen Fotoalben, die noch in Reserve sind… Papierrollen …dies und das— alle Fächer links sind VOLL !!!
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 In den unteren  (großen ) rechten Teil….Spitzen, Bänder und Bordüren… Brads, Tags  und andere Dinge die man alle durchs Papier schießen kann… natürlich alles in schönen Schachteln (bin eben ein ordentlicher Mensch).
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Gut, das ist nun auch VOLL !!!
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Ich räumte hin und her… musste neu stapeln und anders stellen… irgendwann war fast alles verstaut… Die Regale konnten schon von Tisch, übrig blieb so ein undefinierbarer Rest….. große Kartons mit Bildchen…und Pappstücken und …. (OH, Ich hab ja noch so viele Posiebilder, fast schon vergessen… ), eben so alles was man sammeln kann, wenn man bastelt.
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Tapfer sortierte ich bis auf den letzten Rest…ordnete neu und schmiß sogar einiges weg. ( also, DAS macht doch kein Messie, oder?).
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Übrig blieb eine LEERE Tischplatte!!! Die hatte ich schon seit einigen Jahren nicht mehr gesehen… Ich gebe es zu, es stehen jetzt noch am Rande des Geschehens so einige Kisten und die werde ich auch noch sichten…aber ich hab gestern wirklich viel geschafft.
 Wohin mit den vielen Bilderrahmen und die vielen… nein, ich hab JETZT genug …. mein Kopf brummt…und ich verliere wirklich so langsam den Überblick….
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Was mach ich nun mit den anderen Stoffen??? Dem Nähgarn und Nähzubehör??? Und die Nähmaschine, wo soll die stehen???  Am Besten ich hol mir noch so einen großen Container.
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Die vielen unterschiedlichen Farben, Pinsel, Wassergläser und Paletten und Leinwände???  WOHIN ??? ICH weiß es doch auch nicht…
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Vielleicht sollte man den Dachboden langfristig ausbauen… DAS ist überhaupt die Idee…so viel FREIE FLÄCHE….vollständig ungenutzt!
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Eine bange Frage hab ich …werde ich je alles wieder finden??? Oder ist nun ganz viel tolles Bastelzeugs dem Aufräumwahnsinn  zum Opfer gefallen? Werde ich mich auch an alle meine Schätze erinnern und wo ich sie hingeräumt habe???
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Den ganzen Perlenkram,hab ich oben auf die Apotherschränke verfrachtet, da hab ich alles schön zusammen… da hab ich alles im Blick…
Keine Angst, (fast) alles ist ja wohlgeordnet, in Kartons, Kästchen und Kistchen, und die sind beschriftet….sagt selber DAS macht doch kein Messie???
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